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Umfrage zum Bildungskleeblatt |
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Auswertung
Frage 1: Wie stellen Sie sich zur Einführung einer Basisstufe von vier Jahren Dauer, welche Kinder vom 4. bis zum 8. Altersjahr umfassen kann? Frage 2: Wie stellen Sie sich zum Ersatz der dreigliedrigen vierjährigen Oberstufe durch eine zweigliedrige dreijährige, darin eingeschlossen Kleinklassen und Niveaugruppen? Frage 3: Wie stellen Sie sich zur flächendeckenden Einführung von Tagesstrukturen, die von 7 Uhr morgens bis 17 oder 18 Uhr abends dauern und folgende Elemente umfassen: Frühbetreuung, Unterricht in Blockzeiten, Mittagstisch, Nachmittagsunterricht oder Nachmittagsbetreuung, Spätnachmittagsbetreuung? Frage 4: Wie stellen Sie sich zu einer Lektionenzuteilung pro Schüler/-in für den Regelunterricht, dessen Umfang durch einen Sozialindex der Gemeinde bestimmt wird? (Der Sozialindex berechnet sich aus dem Produkt der Sesshaftigkeitsquote, Wohnformquote (prozentualer Anteil von Einfamilienhäusern), Ausländerquote und Arbeitslosenquote der betr. Gemeinde.) Frage 5: Wie stellen Sie sich zur flächendeckenden Einführung Integrativer Unterrichtsformen? grün = befürwortend / rot = ablehnend / gelb = noch nicht entschieden
Bemerkungen: Das Reformvorhaben ist zu gross. In der Umbruchphase wird das Unterrichtsniveau sinken. Unverständlich aus meiner Sicht ist die Abschaffung der Bezirksschule. Die wissenschaftliche Begründung des BKS stimmt aus meiner Sicht nicht. Frage 1: Grundstufe (3 Jahre) finde ich sinnvoller! Schlimm finde ich, dass noch vor einer Abstimmung wesentliche Massnahmen des Kleeblattes von voreiligen Schulpflegen und projekthungrigen Schulleitungen bereits eingeführt sind. Ferner empfinde ich das Tempo, mit welchem an der heutigen Schulform herumgepfuscht wird so enorm, so dass es die Berufsfreude total absorbiert und zerstört. Ich bin überzeugt, dass der vom BKS eingeschlagene Weg zur Zerstörung einer für alle offenen und guten Volksschule führt. ich habe selber eine Tochter in der Basisstufe. ich finde es schade, dass das mögliche ueberspringen einer Klasse so stark und das voneinander Lernen, das Miteinander so wenig betont wird. Ich finde es eine absolute Frechheit, eine zweigliedrige Oberstufe einzuführen!!!! Ein Lehrer kann sich all den verschiedenen Schüler gar bicht richtig widmen! Aber wie gesagt, machen sie den Beruf des Oberstufenlehrers nur noch attraktiver!!! Es gibt ja sonst schon zu wenige Oberstufenlehrer, besonders Realschullehrer, wieso??? Weil mit einer Matur und einer 4-jährigen Fachhochschule könnte jeder ein Studium machen und hätte nach 5 Jahren ebenfalls einen Abschluss und kann sich somit zu besseren Konditionen einstellen lassen!!! Als Mann hätte ich den Beruf gewechselt!!! (Wieso gibt es so viele Frauen auf der Oberstufe???) Das Bildungskleeblatt (was vor allem die Oberstufe betrifft) finde ich katastrophal und praktisch nicht durchführbar!!! Aber eben, theoretisch geht ja alles!!!! Es sind zu viele Neuerungen auf einen Schlag. Zu Vieles ist unklar. Fragen über Fragen, die nicht geklärt sind. Verunsicherung pur! Weshalb muss man in der Schule von heute auf morgen alles umkrempeln? Sieht fast so aus, als wäre das Bisherige nicht gut gewesen, aber ich stelle das Gegenteil fest... Die Schüler sind nicht mehr in der Lage zu lernen, sich einzusetzen, sich anzustrengen... Man tut alles, um ihnen den Schulalltag noch ein bisschen angenehmer zu machen, aber wie schaut die Zukunft aus? Werden die Schüler der heutigen Wirtschaftslage und deren Anforderungen gewachsen sein? Ich stelle eine gewisse "Verweichlichung" der Jugend fest, die nicht gut sein kann. Mit dem Kleeblatt wird diese noch gefördert und darunter leiden werden wir, die Lehrpersonen, schlussendlich bleibt ja doch alles bei uns hängen... Frage 3: Wenn trotz Blockzeiten der Halbklassenunterricht erhalten bleibt, befürworte ich die Tagesstrukturen. Nur Klee ist ungesund Wir spuren in Zofingen schon munter in Kleeblatt- Richtung, die ja bereits vorgegeben ist. Ich darf/muss daran mitarbeiten, finde jedoch, dass unser Bildungssystem bald einmal kollabieren wird. Ich würde die Einführung einer Grundstufe von 3 Jahren Dauer befürworten (4. - 7. Altersjahr). Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Lehrpersonen jede einzelne Frage mit "befürwortend" beantworten würden, wenn wir sicher gehen könnten, dass uns genug Ressourcen zur Verfügung stehen würden. Daran zweifeln viele Aargauer Lehrpersonen. Ich auch. Frage 3: befürwortend, wenn ausdrücklich auf freiwilliger Basis (auch später!) Durch den Verlust einer dreistufigen Oberstufe wird meiner Meinung nach das Niveau sehr sinken, da man den Stoffplan und die Intensität des Unterrichts nicht mehr gezielt steuern und den Kapazitäten der Schüler anpassen kann. Man kann nicht nur an die Lernschwachen denken, auch die Lernstarken haben ein Recht auf Förderung. Thema Basisstufe: Es wird einseitig orientiert, es werden in den Medien stets nur pos. Reaktionen erwähnt, dass es auch neg. Seiten gibt, wird verschwiegen. Die Schulleitung ist bei weitem nicht etabliert, Integrative Unterrichtsformen werden kaum vorbereitet eingeführt, es steht eine neue, viel aufwändigere Promotionsordnung ins Haus. Auf diese fundamentalen Änderungen wird ein vierblättriges Kleeblatt gepackt.... Ein Irrsinn, das werden viele Lehrpersonen und das ganze System nicht verkraften. Schade!! Zu Frage 1: Klassen mit bis zu 25 SCH zu gross. Raumplanung: Alle im gleichen Schulzimmer? Wie können sich die 8jährigen SCH konzentrieren, wenn daneben gespielt wird? Mit einer Klassengrösse von 12 SCH könnte ich mir vorstellen, dass eine individuelle Förderung möglich wäre. Zu Frage 2: Als Kleinklassenlehrerin OS habe ich es primär mit verhaltensauffälligen SCH zu tun (weniger mit leistungsschwachen). Für mich ist eine intensive Einzelbetreuung socher SCH (und diese brauchen sie) in einer zwei-gliedrigen OS nicht vorstellbar, und zwar für alle SCH nicht: Leistungsstärkere SCH würden durch das oft schwierige Verhalten von KK-SCH "gebremst", da sofort reagiert werden muss. Fazit: Das Niveau wird gesenkt, und potenziell verhaltensauffällige andere SCH würden mitziehen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Damit der Schulalltag mit KK-SCH funktioniert, brauchen diese eine klare Bezugsperson, bei welcher sie sich aufgehoben fühlen, welche ihnen auch die Grenzen steckt und die Verantwortung für den Klassenverband übernimmt. In den Niveaugruppen fällt eine solche Bezugsperson weg. Die SCH wären orientierungslos, was sich wiederum negativ auf ihr Verhalten auswirken würde, da in ihren Augen jede und doch keine LP zuständig für sie wäre. Zu Frage 3: Wer betreut? Zu Frage 5: Siehe Bemerkungen zu Frage 2! Zusatzbemerkung zu Fragen 2 + 5: Mit einer Klassengrösse von 12 SCH machbar. Das Kleeblatt würde viel zuviele finanzielle Konsequenzen haben; wer würde dies bezahlen? Wie soll amn als Lehrkraft individuell fördern und gleichzeitig mit allen Schülern ein Ziel erreichen? Wer hilft dabei? Wer zahlt? Herzlichen Dank! In der Basisstufe werden etliche Kinder FÜNF Jahre "verweilen" (heutige Einschulungskinder),d.h. es werden 4-jährige bis 9-jährige (=reguläre 3. Klässler!) in der gleichen Klasse sitzen!!!!!!!!!! Ich gratuliere zu dieser Umfrage und bedanke mich für Ihr Engagement. Es wird Zeit, dass gegen die Propagandamaschinerie des BKS und gegen die Zensur der AZ, die an totalitäre Staaten erinnert, etwas unternommen wird. Danke! Veränderungen sind gut: Alle auf einmal ist zu viel. Der Griechischunterricht an der Bez sollte wieder eingeführt werden. Unsere Kinder heute geniessen schon weniger Kindheit als ich noch vor ein paar Jahren. Wenn wir ihnen nun auch noch den Kindergarten wegnehmen und sie bereits mit 4 Jahren zwangsverschulen, kann das meiner Meinung nach nur negative Auswirkungen haben. Der integrativen Schulform bin ich an und für sich nicht abgelehnt, jedoch sehe ich nicht, wie wir mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen dieser Aufgabe gerecht werden können. An unserer Schule haben wir keine andere Möglichkeit als in unserem Schulzimmer zu arbeiten, Differenzierung ist nur schon räumlich ein riesen Problem, bereits jetzt in der Regelklasse. Zudem finde ich die Unterschiede innerhalb der Regelklasse schon sehr hoch und glaube, dass ich den Kindern, die mehr Differenzierung benötigen nicht gerecht werden könnte. - Bildungskleeblatt auf dem Papier vielleicht gut, aber nicht durchführbar an den Schulen. DIe Reform ist nicht zum Wohle der Kinder, sondern das Gegenteil. Ich empfinde sie als erneute Sparmassnahme!!!! Für das Alter Kindergarten und Unterstufe führt die vorgeschlagene Neuerung zu noch weiteren Teilpensen. Die Kinder wissen so nicht mehr, zu wem sie in Kindergarten und Schule gehören. Die vorgeschlagene Zweiteilung der Oberstufe kann nicht mit der propagierten Förderung des individualisierendes Unterricht zu einer Qualitätssteigerung führen, da sie im dazu notwendigen Mass bei 22 und mehr Schülern pro Klasse unrealisierbar ist. In auf solche Weise unterrichteten Klassen von mehr als 15 Schülern gehen das Uebungsmoment und das Moment verbindlicher Kontrolle verloren. Wer das Gegenteil befürwortet, ist mit den Leistungen der Schüler zu schnell zufrieden und ist nicht bereit, die Nachteile dieser Unterrichtsweise zu erkennen. Sie liegen in der Frage : Müssen wir heute Morgen wieder machen, was wir dürfen ? 3 Jahre Mittelstufenlehrer / 36 Jahre Bezirkslehrer/ 8 Jahre Volksschulinspektor/ Praxislehrer. Meistens sozialdemoktatisch und hie und da freisinnig; in diesen Fragen aber SVP Integrative Unterrichtsformen jedoch nur mit genügend Betreuung durch eine Heilpädagogin und die entsprechenden Schulräumlichkeiten. Eine dreijährige Grundstufe könnte ich mir vorstellen. Der Sozialindex ist nicht richtig erklärt. Die Grunddotation von 1,0 pro Schüler ist überall gewährleistet. Frage 5 - ist nicht Bestandteil des Kleeblattes. Die Mehrheit der Aargauer Schulen wird schon umgestellt haben, wenn das Kleeblatt dereinst überhaupt kommt. Die integrative Schulung hat eine eigene Gesetzesgrundlage - soviel ist hoffentlich ejder Aargauer Lehrkraft schon bewusst! Als mänllicher Arbeitnehmer bin ich auf eine 100%-Anstellung angewiesen, dies kann mir die Basisstufe bei geteilten 150%-Stellenprozent nicht bieten. Als Folge würde der Kindergarten und die Unterstufe vollends an Teilzeitarbeitende Müttern vergeben, der männliche Unterstufenlehrer würde aussterben. Meiner Meinung nach ist die Lehrerbildung Aargau (PH in der FHNW) sehr schwach und deshalb extrem ungeeignet, solch schwierige Projekte durchzuführen. Hier sollten zuerst einmal im eigenen Haus(Weiterbildungen, Primarlehrerausbildung) effiziente Lehrmethoden und effiziente Lehrkräfte zum Einsatz kommen. Sind diese vorhanden, kann dann ein anspruchsvolles Projekt auch durchgeführt werden. Für einen Erfolg braucht es klare Zielvorstellungen und eine klare Vorstellunge über den Weg zur Erreichung dieser Ziele. Genau das traue ich aber unserem BKS und unserer Lehrerbildung überhaupt nicht zu!!!! Es gibt kompetente Personen in der Lehrerbildung, ich persönlcih habe die aber noch nie in den Aargauer Bildungsstätten getroffen. Zu Frage 1: Eigentlich habe ich mich entschieden: Einführung einer Grund-/Basisstufe sicher ja, aber wenn schon die dreijährige Grundstufe, da die Alters- und Entwicklungs-/Reifeunterschiede in der Basisstufe zu gross werden! Endlich wird auch mal noch die Basis nach ihrer Meinung gefragt!!! Das Paket ist zu umfangreich. Einzelnen Teilen des Kleeblattes könnte ich zwar zustimmen (Index, "gewisse Tagesstrukturen), aber in der vorliegenden Form ist das Ganze überrissen und unausgereift. Unterrichtspensum ( 29 Pflichtlektionen ! ) muss im Falle des Bildungskleeblatts drastisch gesenkt werden. Eine immense Ueberbelastung droht sonst den Lehrpersonen durch die vielen Gespräche, Sitzungen, Förderprogramme.... Reformen in der Aarg. Volksschule sind nötig, aber 1) unter Berücksichtigung gewachsener, bewährter Strukturen, besonders im kleinräumigen Aargau 2) die Fehler anderer Kantone muss der Aargau nicht zwingend wiederholen (z.B. integrative Oberstufen im Kt.Luzern und Zürich; wer sich die Mühe nimmt, dort Besuche zu machen und mit den Lehrpersonen zu sprechen, wird die riesigen Nachteile erkennen, welche die wenigen Vorteile bei weitem überwiegen!) 3) die politische Führung muss unbedingt die Lehrpersonen als letzlich ausführende Organe ins Boot holen; das ist dem jetzigen Regierungsrat gründlich misslungen, hat er doch die Lehrerschaft in Reformfragen weiter gespalten statt geeint. Der federführende RR Huber gehört daher nicht wiedergewählt. eine zweigliedrige Oberstufe ist zu wenig selektiv, die guten Schüler werden zu wenig gefördert. 1. Strukturen werden verändert, ohne exakt zu evaluieren, was sich vom Bisherigen bewährt hat und was wirklich verändert werden müsste ( wegen dem sicher vorhandenen Problem \\\"Realschule\\\" muss nicht die ganze Oberstufe reorganisiert werden. 2. Wo bleibt bei den Tagesstrukturen das Verursacherprinzip ? 3. Basisstufe : Gerade in diesem Alter ist die Führung der Klasse durch eine und nur eine Bezugsperson von grösster Bedeutung, 4. Integrativer Unterricht : Sicher nicht ib denjenigen Fächern in denen die Schüler später optimale Leistungen erbringen müssen ( Vergl. etwa : Klassen für Leistungssportler !).. Bei einer Einführung dieses Unterrichts ist mit (weiterer) massiver Niveausenkung zu rechnen. 5. Wann endlich macht eine Gruppe den Stimmbürgern die Augen auf, was das alles kostet und was das bereits jetzt schon gekostet hat (inkl. die verfrühten Einführungskurse und die Werbeveranstaltungen des erziehungsdirektors) !!! Es sind einfach zu viele Änderungen auf einmal geplant und zum Teil noch zu wenig durchdacht und ausprobiert. Für einige Punkte kann ich mich begeistern, aber bestimmt nicht für alle. Und wieso etwas einführen, das in anderen Kantonen wieder über den Haufen geworfen wurde? (Basisstufe) Von Einheitlichkeit der Kantone sehe ich hier immer noch nichts!! Befürworten kann ich die geplanten 6 Jahre Unterstufe, aber ohne Basis- oder Grundstufe. Mit der Basisstufe ist eine Niveausenkung einfach vorprogrammiert und der Unterschied und die Bedürfnisse von einem 4 jährigen und einem 8 jährigen Kind sind enorm. Obwohl ich meinen Job über alles liebe, werde ich mich nach etwas anderem umschauen, wenn das ganze Bildungskleeblatt eingeführt wird. Seit Jahren redet man von Schulreform, nicht viel ist passiert. Gebt der neuen Reform eine Chance. Es hängt von uns Lehrern ab, ob sie gelingt oder nicht! Zweigliedrige OS: Wie wird sichergestellt, dass beide Stufen 50% umfassen, wenn die Schnittstelle ausgerechnet im Bereich der grössten Massierung punkto Leistungsfähigkeit erfolgt? Der Druck nach oben wird zunehmen. Folge: neue Restschule. Gleiches Schnittstellenproblem bei Niveaugruppen in einzelnen Fächern. Folge: Riesenaufwand für Lehrkräfte bezüglich Laufbahnentscheide. • Auf der Sekundarstufe I sollen leistungsdifferenzierte Niveaugruppen (in den Fächern Mathematik, Englisch, Französisch und evtl. noch in einem weiteren Fach, je nach Wunsch der einzelnen Schulen[?]) angeboten werden. Persönlich betrachte ich dieses pädagogische Konzept als einen grossen Etikettenschwindel. Ein solches System ist mit einem grossen administrativen Aufwand, mit einer ständigen Unruhe innerhalb der sogenannten Stammklassen verbunden und bringt meiner Ansicht nach mehr Nachteile als Vorteile. Die heutige dreigliedrige Oberstufe bietet in allen Fächern Leistungsniveaus an! • Mit einer zweigliedrigen Oberstufe wird die heutige gute Durchlässigkeit erschwert und nicht verbessert! Dies zeigen die Erfahrungen an ausserkantonalen Schulen mit zweigliedrigen Oberstufen. Ein Wechsel der Niveaukurse ist sehr wohl möglich, aber ein Wechsel der Stammklasse (d.h. vom Typ Sek B in die Sek M) findet kaum statt. Damit kommt der (zu) frühzeitigen Selektion auf der Primarschulstufe eine sehr hohe Bedeutung zu. • Leider ist mit der heutigen Lehrerausbildung bereits eine Komponente der Niveausenkung auf der Sekundarstufe I eingeleitet worden! • Der Kanton Aargau benötigt weiterhin zwingend einen Oberstufenzug der Volksschule (= progymnasial), der auf einen Übertritt an Gymnasien und auf anforderungsreiche, qualifizierte Berufslehren vorbereitet. • Eine neue Schulstruktur allein für den Kanton Aargau ist sinnlos! Es braucht vielmehr eine inhaltliche Harmonisierung (Fremdsprachenerwerb - Wann? - Was?; Deutschweizer Lehrplan; Lehrmittel besser angleichen; usw.). Ich kann das Wort Bildungskleeblatt nicht mehr hören. Ich unterrichte 36 Jahre an der aarg. Schule und begreife schlicht nicht, was für Vorteile diese Neuerung bringen soll. Ausser Kosten sicher nichts. Man müsste im Elternhaus beginnen. Paare, welche Kinder wollen, müssten zuerst einen Kurs absolvieren. Die Erziehung der Kinder müsste einem festzulegenden Standard entsprechen. In der Schule sollte wieder vermehrt Leistung gefordert werden. Sun, fun and nothing to do hat sich in den letzten Jahren schleichend eingenistet. Ein grosses Problem sehe ich bei der Lehrerausbildung. Lehrer sollten wieder leidenschaftlicher werden. Heute kommt man in die Schule, unterrichtet und geht. Alles andere interessiert nicht. So kann ich nicht unterrichten. Sollte das Kleeblatt kommen, müsste ich mich noch vor der Pension neu ausrichten. Ich bin froh, dass es Ihre Organisation gibt, die dem entgegenhält. Heute getraut sich ja kein Lehrer mehr, das zu sagen, was er denkt. Dies ist eine denkbar schlechte Entwicklung. Ich unterrichtete in den letzten beiden Jahren eine äusserst schwierige Klasse. Kein Elternteil ist mir je in den Rücken gefallen. Man hat meine Arbeit respektiert. Damit will ich in keiner Weise angeben. In meinem Schulzimmer hatte ich wenig Probleme. Probleme tauchten nur auf, wenn sie ausserschulisch abgingen. Ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Arbeit Frage 3 kann ich so nicht beantworten. Das ist abhängig davon wie sich die Eltern and en Kosten beteiligen (müssen), oder eben nicht. Falls die Tagesstruktur für Eltern Kostenpflichtig ist, werden genau diese Kinder das Angebot nicht wahrnehen können, die wir gerne in der Tagesstruktur hätten, - nämlich Kinder aus Familien mit wenig Geld, mit wenig Bewusstsein was Integration soll! Die Werden das Geld anders \\\"verbrauchen\\\", als sich Tagesstrukturen zu leisten. Jedes System hat Vor- und Nachteile. Beim Kleeblatt überwiegen die Nachteile. Besonders bei der Oberstufe. Ein Niveauverlust ist die Folge, wenn die Heterogenität innerhalb der Klasse zunimmt. Viele Eltern - sofern sie es sich leisten können - werden eine Privatschule wählen. Das ist dann die Folge: Weniger Chancengleichheit - nicht mehr. - Bei integrativen Unterrichtsformen übernehmen oft die Eltern die Lehrerrolle zu Hause,da im Unterricht nicht alle zugleich gefördert werden können. Auch so werden die Kinder aus bildungsfernen Schichten wieder benachteiligt. - Die Qualität der Schule hat viel mit der Qualität der Lehrpersonen, das heisst deren Qualifikation, deren Ressourcen, den Lehr- und Lernmitteln, deren Motivation zusammen. Das Kleeblatt bringt hier auf der Oberstufe wenig. Dagegen werden viele gewachsene Strukturen zerstört: Funktionierende Teams und Dinge, die in länger dauernden Prozessen entstanden sind und eine Schulkultur bilden. Dazu gehören, wie bei uns, die institutionalisierte Elternarbeit mit regelmässigem Elternrat, Elternausschuss pro Klasse und Elternstamm; aber auch Qualitätsentwicklung, neue Unterrichtsformen wie Projektarbeit und Kooperativer Unterricht etc. - All das kann nicht am Schreibtisch zerschnitten, zerlegt, neu zusammengesetzt und ab Tag x an der neuen Oberstufe eingepflanzt werden. und wer denkt an die instrumentallehrer? es ist heute schon fast unmöglich 70-100% zu unterrichten...geschweige denn eine familie zu ernähren! Ich befürworte die Grundstufe, dies ging bei der Befragung vergessen! Ich als Kindergärtnerin bin der Meinung, dass mit der Einführung einer Basisstufe sehr viel Wertvolles des Kindergartens verloren geht. Die Kinder können immer weniger Kinder sein! Der Leistungsdruck beginnt nun schon mit 4 / 5 Jahren! Ich würde es wesentlich wichtiger finden, dass endlich mal an den Therapiestellen etwas gemacht würde. Es kann nicht sein, dass Kinder, welche eine Thearpie (Logopädie, Psychomotorik, Schulpsychologische Abklärung, HPD etc.) benltige, teilweise bis zu einem Jahr warten müssen, bis sie endlich mal an die Reihe kommen!!!!!!!!!!!!!!!!! Ausserdem finde ich es eine Frechheit, dass man allen Erwachsenen mit den Tagesstrukturen ermöglicht trotz Kinder einer Arbeit nachzugehen aber wir Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen haben mit der Einführung der Basisstufe fast keine Möglichkeit mehr unseren gelernte Beruf zu 100 % auszuüben!!!! Frage 1: Vermischung des Kindergarten und Primarschule so nicht nötig und wird nicht schnellereSchulabschlüsse geben da das soziales Verhalten der Kinder oft der Schulstärken nachhinkt und sie so im sozialen nicht nachmögen. Schnelle Schüler können ja jetzt bereits früher einschulen oder eine Klasse überhüpfen. Diese Anzahl wird sich mit dem System nicht ändern. Nur die Schüler werden sich besser im Hintergrundhalten können, da mit der neuen Methode jeder kann dort arbeiten wo er steht, Vergleich nicht mehr direkt für Schüler sichtbar, Ergeiz wird nicht gleich geweckt, der einzelne mehr Freiheiten hat und besser sich unsichtbar machen kann. Eigenverantwortung viel grösser da Kontrolle schwieriger, unnötige grössere Schere. Fragwürdig ob alle so motiviert und gefördert werden wie sie es benötigen. Frage 2 : Anpassung an ZH oder BL wäre gut, doch zu fest alle Schüler Niveau vermischt und die Oberstufenzentren wird mit den Niveaugruppen gezwungen gross, centralisiert, unpersönlich und eine Brutstätte sozialer Probleme ---Folge wohlhabende Familien werden ihre Kinder in Privatschulen stecken. Iniative für freie Schulwahl wird kommen und gewinnen. Frage 3: Blockzeiten sind grundsätzlich gut, doch zu langer Tag wenn von 4+ jährigen Kinder dies bereits verlangt wird. regierung stürzen! raini kippen! Ich verstehe nicht, warum man bewährte Strukturen, die sich gegenüber dem angelsächsischen Raum bewährt haben, ändern sollte.Habe ich vor 30 Jahren in den USA gesehen. Ich integriere schon seit Jahren auf der Realschule SchülerInnen, die in die Bezirksschule oder Sekundarschule gehören. Es gibt immer Gründe, warum diese SchülerInnen dort landen. Mit Intelligenz hat dies nichts zu tun. Mit der neuen Intergrationwelle werden die Privatschulen einen grossen Zulauf haben. Wer das nötige Geld hat, wird seine Kinder heraus nehmen, wie ich das während der Primarschulzeit bei meinem Sohn, der damals als hochbegabt eingestuft worden war, auch gemacht habe. Bei einer Klassengrösse von 30 SchülerInnen wurde er nicht genügend gefördert.Später hat er dann wieder die Bezirksschule besucht, doch ich wollte nicht, dass er in der Realschule landen würde. Diese Fälle gibt es auch! Es fehlt am Geld um die neuen Massnahmen umzusetzen. Ich kann schon heute als Fachlehrerin bei der Einführung des Frühenglisch mit der gleichen Klasse nacheinander nicht im gleichen Schulraum bleiben und muss das Zimmer wechseln! Bei zwei Schulhäusern fehlt der Sitzungsraum für die Lehrer. Wo hat es Gruppenräume für die neuen Lernmethoden? Schwierige Klassen sind teilweise zu gross, da primär Betreuung ansteht und die Wissensvermittlung weniger wichtig ist. Die Eltern müssen erzogen werden, nicht die Kinder! Was mache ich mit einem Schüler, der zuhause kein Essen bekommt, obwohl die Mutter da ist, aber ihre Aufgaben nicht wahr nimmt. Vorfall im Juni 2008. Vom Schreibtisch aus sieht alles gut aus, doch mit dem kommenden Lehrermangel; die meisten LehrerInnen arbeiten über 100% während der Schulzeit, ist es einfacher in der Privatwirtschaft eine befriedigende Tätigkeit zu bekommen. Meinen Kindern habe ich empfohlen LehrerIn nur ab Gymnasialstufe zu werden. Sie selber haben das auch so gesehen. Personalpolitik des Kt. Aargau lässt grüssen. Die LehrerInnen haben einen langen Atmen, ich würde schon lange streiken um bessere Arbeitsbedingungen zu erhalten. Ja, die alten Lehrer werden in ein paar Jahren gehen, die ein wichtiger Pfeiler dieses Schulsystems sind. Man wird sie vermissen. Leider besteht für viele Lehrkräfte ein Maulkorb. Langjährige Erfahrungen werden kaum beachtet; am Schreibtisch wir entschieden. Besten Dank für die Umfrage!! Jede Veränderung an der Schule bewirkt eine Verschlechterung! Die Schulbildung ist ein positives Gut, das wir in der CH haben, das sollten wir nicht leichtsinnig zerstören! Keine Angleichung an nichtssagende EU-Normen! Jede Reform hat bisher Mehrbelastung für die Klassenlehrpersonen gebracht, ohne dass die Lektionenanzahl gesenkt wurde. Der Koordinationsaufwand steigt gewaltig an mit ISF, Englisch, Französisch, Tagesstrukturen etc. In eventuell kommenden Rezessionszeiten wird das Parlament die Ressourcen kürzen. Der Auftrag aber wird bleiben. Frage 1: Altersunterschied zu gross! Wieso nicht schon mit 6 Jahren in die erste Klasse, statt mit 7 und im Kindergarten auch das ABC und Rechnen bis 10 einführen? Siehe Nachbarsländer. Frage 3: Wo bleibt die Verantwortung der Eltern? Frage 5: Kinder mit Behinderungen werden zwangsläufig in einer Regelklasse grosse Probleme haben, da die Lehrperson nicht genug auf ihre Bedürfnisse eingehen kann und die Leistungsunterschiede zu den Klassenkameraden zu gross sind (es ist nicht sehr motivierend, immer Letzter zu sein). Weshalb will RR Huber ein gut funktionierendes Schulsystem total umkrempeln ? Viele angebliche Mängel, mit denen er hausieren geht, existieren aus der Sicht vieler Lehrpersonen nur in seinem Kopf (z.B. Übergang KiGa-Unterstufe/ Diskriminierung Realschüler) Moderate, aber das jeweilige Problem direkt angehende Lösungen, wären sinnvoller als dieser Totalumbau. Ich befürchte, dass damit mindestens eine Schülergeneration verheizt wird. Einen Unterricht mit 4 - 8-Jährigen lehne ich entschieden ab. In diesem Alter sind die Entwicklungsunterschiede viel zu gross! Die Basisstufe ist noch nicht lange genug erprobt, um wirkliche Aussage machen zu können, die eine derartige Umwälzung erlauben. Der Kindergarten muss als eigenständiger, in den Quartieren angesiedelter Teil bestehen bleiben. Lesen, Schreiben und Rechnen kann interessierten Kindern im KG erlaubt werden. Anschliessend treten alle Kinder in die Schule über: 1.-3. Kl.: in 2, 3 oder 4 Jahren zu durchlaufen, 4.-6.Kl.: in 2, 3 oder 4 Jahren zu durchlaufen. Dann in die Oberstufe. Meine Erfahrung im Kanton Aargau zeigt, dass es an Mitteln, Unterstützung und Geld fehlt. Erfahrungsgemäss sollen die Lehrpersonen immer mehr leisten, haben immer weniger Raum zur Verfügung, die Klassen werden grösser, der bürokratische Aufwand für externe Hilfe enorm-gar unmöglich,die Lehrpersonen werden in schwierigen Situationen allein gelassen. Gerade an der Realschule wird bereits integrativ gearbeitet-doch in einem kleinen Schulzimmer mit 20 RealschülerInnen und einer Lehrperson leidet die Qualität und kann kaum individualisiert werden, schon gar nicht bei lernschwachen oder sozial schwächeren Schülern oder wenn die Eltern nicht am gleichen Strick ziehen (was sie leider immer weniger tun) Tagestrukturen sind sicher wünschenswert,doch auch hier sollte dies nicht auf die Lehrpersonen abgewälzt werden, muss sorgfältig geplant werden, Gelder gesprochen werden, professionelle Betreuungskräfte eingestellt werden und Raum vorhanden sein. Unter diesen Bedingungen bin ich sehr dafür.Leider machte ich die Erfahrung, dass viele neue Ideen in der Umsetzung eine Feuerwehrübung werden, da es im Kt.Aargau an Fachkräften, Zeit und vor allem Geld mangelt. die eingliederung der lernschwachen und verhaltensauffälligen kinder und jugendlichen beeinträchtigen den unterricht der stammklasse übergebühr, zusätzlich wird der druck auf die lernschwachen extrem hoch... wo soll ein 14jähriger schüler, der 185cm gross und 90kg schwer ist, in der mathematik knapp 4klass stoff bearbeiten kann (nur mit sehr viel unterstützung und hilfestellung) und in realienfächern nicht den grundstoff versteht, integriert werden? reichen einzelne UME stunden aus um diesen schüler zu fördern? ich habe das gefühl dass die betroffenen schüler nicht mehr genug beachtung und untersützung bekommen (können), dazu kommt,dass die lehpersonen über gebühr belastet werden. Wo integrieren wir den hyperaktiven 13jährigen, der unmöglich 10minuten auf seinem platz sitzen kann ohne mit jemanden zu flüstern, im schulzimmer herum zu gehen oder sonst irgenwie um aufmerksamkeit zu haschen? wie kann die lehperson 20 jugendlichen gerecht werden von denen zwei oder drei je ein individuelles programm brauchen, dh ganz anderen, nicht der stufe entprechenden stoff, in allen fächern, da viele lernschwache auch schwierigkeiten mit koordiantion und körpergefühl haben? wie soll sie es schaffen mit all den verhaltensauffälligkeiten umzugehen, und gleichzeitig die normal begabten schülerinnen und schüler ohne qualitätsverlust fördern? kann sie sich die zeit nehmen mit einzelnen immer wieder die gleichen schulischen schwierigkeiten zu behandeln, immer wieder die gleichen fragen zu beantworten? haben die schülerinnen und schüler die motivation immer und immer wiede zu fragen wenn die lehrperson keine zeit hat für antworten? wie reagieren die normalbegabten mitschüler auf immer die selben fragen? fragen über fragen... wo sind die antworten??? pragmatiker statt sektierer ins bks Der finanzielle Aufwand vorallem für kleine Gemeinden ist viel zu hoch. Niveaukurse sind grundsätzlich eine gute Idee, um die Integrativ-Schwierigkeiten abzufedern. Es gibt aber bereits jetzt genug Motivations- und Disziplinprobleme, die viel zu viel der didaktischen Möglichkeiten wegnehmen. Man muss sich zu viel auf Disziplin und kann sich zu wenig auf's Fach konzentrieren. Je heterogener, desto schlimmer. Und mit den Anstellungsbedingungen ist wie bei allen Versprechen Rainer Hubers zu befürchten: Zu gegebener Zeit (wenn es konkret werden müsste), erinnert er sich nicht mehr daran. Als Bezirkslehrer bin ich überzeugt, dass bei Annahme des Kleeblattes das allgemeine Niveau auf allen Stufen sinken wird, die Lehrer und Lehrerinnen durch zusätzliche Aufgaben mehr als überfordert sein werden (integrative Schulungsformen) und viele von ihnen sich beruflich neu orientieren werden. Die Volksschule wird dann gerade auf ihre besten LehrerInnen verzichten müssen, ein künftiger starker Lehrermangel ist geradezu vorprogrammiert! Sehr unglücklich wäre, wenn z.B. der Sozialindex abgeleht, die Basisstufe hingegen angenommen würde (zu grosse Klassen(25), ohne zusätzliche Stunden. Zu Frage 4. Eigentlich eine gute Sache, aber bin nicht sicher, ob Wohlstandsverwahrlosung beim Sozialindex überhaupt berücksichtigt wird, da die Wohnform, z. B. Einfamilienhaus wahrscheinlich eher positiv bewertet wird. Frage 3: Die Tagesstrukturen gehen mir zu weit, bin aber nicht aprioiri dagegen. Die Grundstufe nach dem Kindergarten muss 4 Jahre betragen (wie im Grenzland Baden-Würtemberg). HARMOS fixiert eine 6-jährige Primarschulstufe nur aufgrund historisch begründeten Schulstrukturen und lässt gesicherten pädagogischen Erkenntnissen keinen anderen Spielraum. Eine Dreigliedrige Oberstufe erfüllt die Bedürfnisse einer modernen Schule bestens, alles andere ist lauwarme Luft von Möchtegernpädagogen, welche sich aufgrund ihrer Unfähigkeit in der Praxis in die Chefetagen des BKS hochgedient haben. Unser Kerngeschäft ist unterrichten, die Erziehung und Tagesbetreuung gehört ins Elternhaus. Es sollen nicht alle Kompetenzangelegenheiten auf die Schule abgeschoben werden. Die Schule muss nicht neu erfunden werden, sie ist gut, so wie sie ist. Die Einführung der Basisstufe lehne ich ab. Ich finde den Kindergarten sehr wichtig. Viele Grundbedürfnisse erlernen die Kinder im Kindergarten. Es ist wichtig, dass die Kinder noch Kinder sein dürfen. Man kann nicht allen Kindern gerecht werden, wenn so viele Jahrgänge zusammen "unterrichtet" werden. Die "Kindergartenkinder" brauchen noch sehr viel Betreuung (Znüni schnitzen, Schuhe binden, aufs WC gehen...). Viele Kinder würden sicher lieber spielen und sich nicht schon mit dem Schulstoff beschäftigen.Viele Kindergärten verfügen gar nicht über die passenden Räume, wenn die Basisstufe kommen würde. Bauliche Massnahmen würden 100`000 von Franken verschlingen, die man besser an einem anderen Ort einsetzen würde. Es ist auch schwierig, ein so gut funktionierendes Team (Kindergärtnerin/Basisstufenlehrerin) zu finden. Ich lehne die zweilgiedrige Oberstufe ab. Das Problem der Real wird damit nicht gelöst. Die Jugendlichen müssen bei der Lehrstellensuche heutzutage sowieso meistens einen Test (z.B. Check 8) ablegen.Da können auch Realschüler zeigen, in welchen Bereichen sie stark sind. Durch den ständigen Wechsel in die verschiedenen Niveauklassen entsteht eine Unruhe. Die Jugendlichen finden zu wenig Halt in ihrer Stammklasse. Bei den Tagesstrukturen bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Für mich ist klar, dass die Tagesstrukturen freiwillig sein müssen. Das gemeinsame Mittagessen in der Familie ist viel sinnvoller als der auswärtige Mittagstisch. Für Kinder, bei denen am Mittag niemand zuhause ist, sehe ich beim Mittagstisch eine Chance. Die Kinder essen etwas Warmes und sind betreut. Zu viele Kinder schauen, wenn sie alleine sind, nur in die Glotze. Ich finde aber, dass die Betreuung nicht bis um 18.00 Uhr stattfinden müsste. Ich finde, dass es für einen Mann auch möglich sein sollte, sein Pensum zu reduzieren (z.B. auch Manager). So könnten sich die Eltern die Betreuung der Kinder teilen. Das wäre für mich das ideale Modell. Die Lektionenzuteilung per Sozialindex erachte ich als sinnvoll. Ich finde es eine Frechheit, dass die Einführung der integrativen Unterrichtsform ohne unsere Zustimmung einfach eingeführt werden darf. Die integrative Unterrichtsform ist mit unseren grossen Schulklassen schlichtweg eine Überforderung für uns Lehrpersonen. Die wenigen Stunden, in denen man eine Unterstützung von einer Heilpädagogin erhält, sind nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Als Lehrperson kann ich nicht mehr allen Kindern gerecht werden. Die Unterrichtsqualität leidet klar darunter. eingangsstufe: die heutigen versuchsklassen haben nicht oder nur bedingt die gleichen voraussetzungen wie bei einer späteren umsetzung, so z.bsp. jetzt noch grosses raumangebot, zwei klassenzimmer, es gibt noch klein- und einschulungsklassen- schülerInnen die noch nicht integriert . Das einschulungsalter wird auf 4 jahre herabgesetzt und der voraussichtliche stichtag der einschulung auf juli verschoben. Während des unterrichts herrscht ein kommen und gehen - kinder die besondere betreuung benötigen werden aus dem klassenverband gerissen. Die klassengrösse und die zusammenfassung von vier bis sechs jahrgängen verhindern die persönliche betreuung und förderung jedes einzelnen kindes, auch wenn dies von rainer huber anders beurteilt wird. Vorschlag: warum nicht den kindergarten wie bis anhin zweiklassig zu führen, dafür die unterstufe altersgemischt - 1. - 3. klasse - anzubieten, die von den kindern in 2, 3 oder vier jahren durchlaufen werden könnte? Ganztagesstrukturen: wofür sind heute die eltern denn noch verantwortlich? Ich bin strikte gegen die gänzliche "verstaatlichung" der kinder und für mehr nachbarschaftliche hilfe und unterstützung. In notfällen soll und muss die gemeinde helfend eingreifen. Es leidet die Qualität der Schule, da Schüler jetz sechs Jahre in die Primarschule gehen. Meiner Meinung nach lernen die Schüler in der Oberstufe mehr als in der Primarschule, da die Lehrkräfte an der Oberstufe und Bezirksschule viel besser ausgebildet sind und die Schüler dem Niveau angepasst gezielt fördern können! Ich befürworte die Grundstufe, welche nur drei Jahre dauert. Wir haben die intergrative Schulungsform ab August 08 aber statt zwei nur eine Heilpädagogin gefunden, welche nun zu wenig Pensum erteilen kann. Das ist sehr unbefriedigend. Wann endlich greifen wir RR Rainer Huber endlich öffentlich an (z.B. mittels einer grossangelegten Inseratekampagne), um seine "Lügen" an den Pranger zu stellen. Das Traurige daran ist, dass er einst einer von uns war. Falls das Bildungskleeblatt angenommen wird, - was ich nicht zu hoffen wage - werden wir nicht einfach mehr so rasch zu so einer guten Schule zurückkehren können, wie wir sie gegenwärtig im Aargau haben. Das Bildungskleeblatt wird ein Chaos geben. Viele der vorgeschlagenen Reformen haben für mich einen positiven Ansatz, die Inhalte sind sinnvoll und zeitgemäss. Ich sehe allerdinsg Probleme bei der gewünschten zeitlichen Umsetzung - viel zu schnell! und bei der Finanzierung. Die Reformen können erst dann Verbesserungen im Schulalltag bewirken, wenn die Bildungsdirektion genügend Geld zur Verfügung stellt und die Klassengrössen verkleinert. Mit den momentanen Schülerzahlen sind die Reformen eine Illusion und werden zu einer Verschlechterung des Bildungsangebotes führen. Ich beführworte die Basisstufe, jedoch unter der Voraussetzung, dass genügend Ressourcen und Infrastrukturen vorhanden sind (Raumgrösse, Pensen, Material). Meiner Ansicht nach sind die Bedingungen an vielen Schulen nicht dafür ausgelegt und werfen zu hohe Konsten für die eh schon knappen Budgets der Gemeinde auf, was dann dazu führt, dass wir Lehrpersonen wieder unter schlechten Bedingungen trotzdem die Basisstufe führen müssen. Ich finde, dass der Staat kleine Gemeinden mehr unterstützen müsste, damit die Einführung der Basisstufe wirklich zufriedenstellend gelingen kann. Die zweigliedrige, dreijährige Oberstufe wird vorallem bei der Sek B zur vermehrten Hetero-genität und gesamthaft zu tieferem Niveau führen. Gleichzeitig steigen bei relativ hohen Schülerzahlen die Belastungen sowohl für SchülerInnen wir für Lehrkräfte. Mit der 2-Stufigkeit untergraben wir die Zukunfts-Chancen unserer jungen Berufsleute Kleinere Pensen und kleinere Klassengrössen würden zu einer Qualitätssteigerung führen. Als Praktiker mit drei Jahrzehnten Schul-Erfahrung beunruhigt es mich ausserordentlich, wie unser in der Zeit gewachsenes gutes Schulsystem über den Haufen geschmissen wird. Die Strukturen mit ISF und mit der zweigliedrigen Oberstufe (man stelle sich die Heterogenität und praktische Unführbarkeit einer Sek B vor!) sind aus meiner Sicht im Voraus zum Scheitern verurteilt. ISF mit so grossen Klassen, wie der Aargau sie hat, sind schlicht unmöglich. Man rechne mal aus, wie wenig Spezialbetreuungszeit für die bedürftigen Schüler entsteht und wie viel sich der Lehrer mit der ganzen Klasse herumschlägt. Ausserdem ist es reines Wunschdenken, dass die schwachen Schüler von den starken profitieren: Umgekehrt, das Niveau der Klasse wird in dem Masse gesenkt wie Schüler drin sind, die überfordert sind! Dieser Vermerk gilt auch für die Eingangsstufe, wo nicht die älteren Schüler die jüngeren fördern werden, sondern durch die riesigen Unterschiede das System gebremst wird. Wir haben Handlungsbedarf, aber ganz anderswo als bei den Strukturen der Schule: Man sollte die Defizite des Schulgesetzes von 1981 korrigieren, das insgesamt der Schule jegliche Kompetenzen nahm. Und zudem ist eines der grössten Uebel, dass wir z.B. auf der Oberstufe jetzt und nach der Reform mit viel zu grossen Klassen arbeiten müssen. Bedauerlich, dass unsere Gesellschaft mit dem Verfall der Familien und der Verwahrlosung der Kinder so weit fortgeschritten ist (zusätzlich auch Folge der vernachlässigten und damit mangelhaften Integration der ausländischen Wohnbevölkerung), dass ich der Forderung der Tagesstrukturen nachgeben muss, obwohl ich für die Förderung der Familie wäre. Lektionen nach Sozialindex: Als Bewohner einer Gemeinde mit intakten Strukturen, welche kaum solche Lektionen beziehen wird, ärgere ich mich jetzt schon über die totale zeitliche Ueberforderung, denn erfahrungsgemäss werden dann schnell die Zeitgrundlagen auf einen Mittelwert der Lektionen eingestellt! Ausserdem zweifle ich, ob die erhöhte Lektionenzahl in diesem Bereich das gewünschte Ergebnis bringen wird. Ich sehe die Korrelation zwischen Sozial-Defiziten und Lektionenzahl nur bedingt. Gesamthaft gesehen ist diese geplante Reform ebenso kompliziert wie theoretisch und mit sog. gesundem Menschenverstand in vielen Teilen nicht wirklich nachzuvollziehen. Daran ändern auch die Promotion-Touren des Erziehungsdirektors nichts. In der Breite, wie das neue System zum Einsatz kommen sollte, kann es so sicher nicht besser funktionieren als das bisherige. Die Schule soll der veränderten Gesellschaft- und Familienstruktur angepasst werden. Sie ermöglicht so eine Chancengleichheit für alle Kinder! Die Lehrpersonen sollen motiviert werden für die neuen Unterrichtsformen, die der Entwicklung entgegen kommen. DasFamilien-Gesellschaftsmodell, das der alten Schulform zugrunde liegt existiert nicht mehr, da es sich nur noch die Reichen leisten können. Ebenso soll den Frauen, die ebenfalls gute Ausbildungen mitbringen, eine Teilzeiterwerbstätigkeit möglich sein. Ich hoffe, dass sie dafür kämpfen, dass die Energien der Lehrpersonen für die Zukunft und die Entwicklung des Unterrichtes eingesetzt werden. Mit der Grundstufe könnte ich mich anfreunden, bei der Basisstufe ist die Spannweite des Alters und der Entwicklung einfach zu gross. Als Lehrerin gibt mir das 150% Stellenpensum zu denken, das für die Basisstufe geplant ist. Wer zur Teilzeit verdonnert wird, hat kaum die Möglichkeit an einer anderen Schule zusätzlich zu unterrichten wegen den Blockzeiten. Ausserdem habe ich Zweifel, dass das Kleeblatt die Bildungsqualität erhöht. Die Anforderungen werden auf jeden Fall steigen, werden aber auch die Rahmenbedingungen angepasst? Ohne ein angemessenes Umfeld werden die Lehrpersonen meines Erachtens überfordert sein, was sich auf den Unterricht übertragen wird. Ich hoffe sehr, das Bildungskleeblatt wird nicht überstürzt und es gibt für die Umsetzung konkrete Anhaltspunkte. 1. Die Integration von integrationsresistenten Schülerinnen und Schülern in eine zu grosse Integrationsklasse wird im Rahmen der Kleeblattinitiative erst recht nicht klappen und wir werden Zustände erhalten wie in Amerika. Wer es vermag, wird seine Kinder in effizientere Privatschulen schicken. Ist das sozial????? (Frage an die vielen Sozioträumer in unserem gesamten Bildungswesen) 2. Hochtalentierte, Normalbegabte, Kinder und Jugendliche mit partiellen bis allgemeinen Lernstörungen, Kinder mit bildungsfeindlichem Hintergrund, integrationsresistente Ausländer,oft mit mittelalterlichem Kulturverständnis und ohne demokratischen Hintergrund, schwer erziehbare bis asoziale Schülerinnen und Schüler und das alles in einer Klasse (!!! )ist eine sozialistischer Traum, der unsere solidarische und demokratische Ordnung zerstören wird, von den volkswirtschaftlichen Schäden ganz zu schweigen. Unser ganzes, bisher erreichtes, soziales System wird aus den Angeln gehoben. Wollen wir das? 3. Die Spezialdienste, die im sogenannten "Teamteaching" (Es muss doch Englisch tönen, um anzukommen!!) versprochen sind, werden nie richtig funktionieren. Denn erstens wird man behaupten, es mangle an Fachkräften, und zweitens wird von den Politikern das Geld nicht gesprochen werden für deren Ausbildung und Bezahlung. Kurz: Die vom System Kleeblatt ausgelösten, peripheren Dienste werden schlechter funktionieren, als das, was wir heute schon haben. 4. Wieso muss man die dreigliedrige Oberstufe, die sich in ihrem Kern bewährt hat, zerstören, wieso Revolution, statt einer moderaten Evolution?? 5. Die Kleinklassen und die Realabteilungen sind keine Restschule! Es kommt nur darauf an, was wir daraus machen. Folgen wir weiterhin dem Kuschelkurs unserer tonangebenden Bildungssachverständigen im BKS und in der gesamten Bildungs- und Gesellschaftspolitik, so sehe ich allerdings schwarz für diese wichtigen Institutionen der Volksschule. Zerstören wir sie nicht, sondern verbessern wir sie! 6. Statt hochtrabende, sozial klingende Töne anzuschlagen, sollten wir uns wieder einmal innerhalb der Schule auf unser Kerngeschäft, auf das Unterrichten, besinnen. Die Schule sollte wieder vermehrt zum Hort des Lernens in Ruhe werden. Leider ist sie unter den "gescheiten" Ideen der "modernen" Bildungsexperten mancherorts zu einem erweiterten Pfadilager geworden. Diesen Superpädagogen möchte ich zurufen: "Spart etwas mehr bei Fun- Attraktionen, wie Jonglierkursen, Clowntagen, Überlebenslagern usw. und setzt das Geld ein für einen effizienten Unterricht, bei dem das Kind das lernt, was es später in Beruf und Gesellschaft wirklich braucht! Ich fürchte, der Trend zu diesem unnützen Lustbarkeitsfanatismus wird sich unter der Revolution des Kleeblattes noch verstärken. Er geht nämlich von den gleichen Theoretikern aus, die das Kleeblatt lancieren und fördern. 7. Was wird wohl aus der Lehrerbildung? Wie lange wird noch daran herumlaboriert? Auch da sollte endlich Stabilität einkehren. Kolleginnen und Kollegen sind seit Jahren verunsichert und wissen nicht, wann, wo und wie sie sich aus- und weiterbilden sollten, um den ständig wechselnden Anforderungen gerecht zu werden. Welche Anforderungen muss eine Lehrperson bildungsmässig, persönlich und vom Alter her erfüllen, dass sie im Beruf auch noch in fünf Jahren bestehen kann? Ist es überhaupt noch attraktiv, auch im Hinblick auf die Karriere, den Lehrerberuf zu ergreifen? Das fragen sich heute vor allem Männer? Wie lange geht es noch, bis auch die Frauen solche Überlegungen anstellen? Ich fürchte, mit dem Kleeblatt werden sich diese Probleme noch verstärken. 8. Unter der Ägide des Kleeblattes werden die Teilpensen wegen des Teamteachings zunehmen. Abgesehen davon, ob das für die Schüler die gewünschte Steigerung der Kompetenzen wirklich bringt, stelle ich mir die Frage, ob das für die Lehrpersonen attraktiv ist, die sich mit ihrem Beruf den Lebensunterhalt verdienen wollen. Für eine Person mit Vollzeitbeschäftigung artet die Gestaltung des eigenen Stundenplanes zu einer existenziellen Zitterpartie aus, wenn sie ihre Lektionen, von Ort zu Ort hüpfend, mühsam zusammenkratzen muss. 9.Ein ganz gewichtiger Aspekt wird von den Kleeblatt Initianten offenbar einfach verdrängt, die Kosten. Gemeinden, die gerade eben nach bisheriger Ordnung, Schulraum geschaffen haben, werden nicht begeistert sein, wenn sie Schüler in andere Ortschaften abgeben und ihre eben fertig gestellten Schulhäuser zweckentfremden müssen. Ausserdem wird die Organisation von Schulbussen auch nicht gratis sein und viel zu reden geben, abgesehen von dem trendigen Postulat, dass die Schülerinnen und Schüler aus gesundheitlichen Gründen wieder vermehrt zu Fuss oder per Velo die Schule erreichen sollten. Wie hoch werden letztlich die durch das Kleeblatt erzeugten Mehrkosten für die Lehrer- Aus und Weiterbildung sein? Wird bei Annahme des Kleeblattes das Volk auch diese zu tragen bereit sein? 10.Zum Abschluss gibt die ganze Kampagne zu Gunsten des Kleeblattes in Demokratie rechtlicher Hinsicht Anlass zu einiger Sorge: Ich erlebe, wie in letzter Zeit permanent Schulversuche und Projekte im Sinne des Kleeblattes durchgeführt werden. Um diese zu stützen, werden Gutachten, wohl kaum "Neutralachten", erstellt, die das neue System promovieren. An den Projekten und Versuchen hält man bis zur Abstimmung fest. Damit werden sie institutionalisiert und der Stimmbürger muss sich bei seinem Entscheid letztlich fragen: " Worüber muss ich eigentlich noch abstimmen? Es ist ja alles schon da." Ist das die Auffassung unserer Bildungspolitiker von Demokratie? Zusammenfassend befürworte ich eine moderate Verbesserung unseres Schulsystems im Sinne einer Evolution und trete ein für Werte, die sich bewährt haben und auf denen aufgebaut werden kann. Das Kleeblatt hat gute Ansätze, die ich befürworte, wie die Tagesstrukturen und die Anerkennung und Schaffung eines Sozialindexes. Es ist aber im Bereich der Basisstufe und der Integrationsklassen meines Erachtens gesamthaft eine schädliche Revolution, die das Kind (die Reformbedürftigkeit der Schule) mit dem Bad ausschüttet. Nachdem Herr Rainer Huber seine eigene Ehe zerstört hat, zertrümmert er nun das bewährte Aargauer Schulsystem: Dem Mann st nicht zu trauen! Ich würde die Grundstufe vorziehen. Zudem wünschte ich klare Eintrittskriterien.(Heute sind lange nicht alle Vierjährigen windelfrei!) Zu Frage 3: Wieso hat man dann überhaupt noch Kinder???? Und diejenigen die ein solches Angebot brauchen und Nutzen wollen, sollen dies tun können, doch sollte dies nicht plötzlich für alle Kinder gelten. Ich bin dafür, dass Mütter und Väter, welche ihre Kinder auch miterziehen möchten, dies auch noch tun dürfen!!!! Die Basisstufe kann ich mir überhautpt nicht vorstellen. Eine Grundstufe schon eher. Zu Frage 3: nur Zustimmung, wenn absolute Freiwilligkeit garantiert ist (ausg. Blockzeiten) die Schweiz ist bald keine direkte Demokratie mehr, sondern ein Pingpong - Ball von geblendeten Globalisierungsfanatiker und die Eigenständigkeit der Schweiz wird in einen EU konformen Schwamm verwandelt. (diese Ansicht teilen auch ausländische Eltern mit mir) Bewährtes sollte beibehalten werden und nicht neu (alt) wiedererfunden werden! Eine zweigliederige Oberstufe senkt das Niveau in Gymnasien und Berufsmaturitätsschulen, der Aargau wird die schlechtesten SchülerInnen entlassen. Eine vierjährige Basisstufe ist ein Jahr zu lang. Die heutige 2.Klasse schult Kinder in "Schnüerlischrift", Reihen und grammatischen Begriffen, das ist nicht möglich mit 4-Jährigen im Zimmer. Diejenigen, die 5 oder 6 Jahre brauchen, sind bereits am pubertieren, wo andere noch der Mama nachweinen. Die Mehrheit der geplanten Neuerungen kommen mir eher wie ein Rückschritt vor, aber sicher nicht als Fortschritt. Das bisher reizvolle am Lehrerberuf (Methodenfreiheit, Eigenständigkeit der Lehrperson, die Kreativität der Einzelperson, die Persönlichkeit etc...) geht verloren. Alles was vorher eine Eigenverantwortung der Lehrperson war, wird ersetzt durch Regeln, Vorschriften, Einschränkungen. Mit sogenannter Teamarbeit, Teamzwang verliert die Lehrkraft Selbständigkeit, Freiheit, nicht zuletzt die Freude am Lehrerberuf. Zur Basisstufe: Aus irgendeinem Grund wählte eine Lehrkraft die Primarschule, nicht den Kindergarten. Was passiert mit den Lehrkräften, die älter sind, eine Praxis von 30 - 40 Jahren haben und sich z.Bsp. nicht mit der Basisstufe anfreunden können? Zählt langjährige Erfahrung nichts mehr? Welche Alternative haben diese Lehrkräfte? Müssen ältere LK einfach "den Hut nehmen"? Junge LK können den Beruf wechseln, haben noch andere Möglichkeiten. Der Lehrerberuf ist doch nicht mehr attraktiv für junge Menschen. Immer mehr Bedingungen, zusätzliche Arbeiten, Pflichten, obligatorische Anlässe, Arbeitsgruppen, Präsenz in der Öffentlichkeit, - immer schwierigere Schüler, Eltern....- noch weniger Freizeit als bisher, - immer mehr kranke LK, kurzfristig und auch langfristig. - Irgendwas kann doch da nicht stimmen! Für viele ältere Lehrkräfte sieht die berufliche Zukunft nur noch schwarz aus und bereitet ihnen Angst, schlaflose Nächte. Ich bin nicht gegen Neuerungen, aber ich bin dagegen, dass man alles, was sich bisher bewährt hat einfach wegwirft und gegen Dinge ersetzt, die in anderen Ländern bereits wieder als untauglich ad acta gelegt werden! Zweigliedrige Oberstufe und Integration bedeuten Niveausenkung. Die guten Schüler sollten vermehrt gefördert werden. Das Problem Realschule müsste anders angepackt werden. Zu Frage 5 nur dann befürwortend, wenn die Klassengrösse bis 20 Schüler liegt. Das Kleeblatt hat sicher gute Ansätze, denn eine Schulreform ist unabwendbar. Aber es ist zu viel darin verpackt. Die einzelnen Blätter sind nicht ausgereift, nicht zu Ende gedacht und zu unreif. Die Umschulung der LP steht noch zum Teil in den Sternen. Den LP und ihrem Leistungsvermögen ist zu wenig Beachtung geschenkt worden. Ich fühle mich auch ein bisschen übergangen. Für viele Kleinklassen- und RealschülerInnen wäre eine Klassenlehrperson wichtig, die oft mehr als nur Wissen vermittelt. Diese soziale Qualität wird zu einem grossen Teil verschwinden, wenn wir Niveaugruppen und Fachlehrpersonen haben und wird kaum ganz von Schulsozialarbeitern aufgefangen werden können. Unsinn und Geldverschleuderung! Beenden Sie bitte die Umfrage später als Ende Juli, denn dann sind viele LehrerInnen im Urlaub und haben keine Möglichkeit oder Lust, sich damit zu beschäftigen. Zudem kann man das Kollegium im Lehrerzimmer auf Ihre Umfrage aufmerksam machen. Wenn das ganze Paket zusammen zu einer Stellungsnahme käme, würde es wahrscheinlich eher zu einer Ablehnung kommen. Frage 1: Ich befürworte die Idee, würde jedoch Grundstufe od. freiwilliges 1. Kigajahr bevorzugen. Für die Umsetzung müssen zwingend optimale Bedingungen, was Betreuung, Räumlichkeiten, Finanzen und Weiterbildung anbelangt, gegeben sein, sonst kann es nicht befriedigend funktionieren!!! In diesen Punkten bin ich skeptisch und vertraue nicht ganz.Weiterhin fehlt noch eine Anschlusslösung für die Mittelstufe. Frage 2: Inkl. Elitegym. wäre ich evt. einverstanden gewesen mit "2- Niveaus-Lösung". Zu Frage 3: Ich befürworte eine freiwillige Einführung von Tagesstrukturen Für ein positives Resultat der Abstimmung über die Kleeblätter sollten viele Schulen, die das System bereits haben, über ihre Erfahrungen berichten, Klassen besuchen, Hospitationen ermöglichen, etc. Die Ungewissheit wird ds grösste Handicap sein. Der Aargau soll die Abmachungen des Bildungsraums Nordwestschweiz einhalten und nicht einseitig z.B. Organisation der Oberstufe umändern. Es ist unfair, bereits vor den Abstimmungen Fakten zu schaffen - z.B. in der Ausbildung der Lehrkräfte oder den Oberstufenstandorten. Frage 3: Familienergänzende Betreuung auf freiwilliger Basis mit angemessener Kostenbeteiligung der Eltern würde ich befürworten -Die Pilotversuche Basisstufe zeigen ein falsches Bild, da sie hauptsächlich mit bildungsnahen Kindern, ohne Kleinklassenkinder und ohne EK-Kinder geführt werden. Es ist logisch, dass solche Versuche positiv herauskommen. In Wirklichkeit wird die Klassenzusammensetzung an der Basisstufe aber eine andere sein!!! Die Schere ist viel zu gross!! -Zu 5: Integrative Unterrichtsformen wie zum Bsp UME funktionieren zwar, werden aber schon heute immer weniger bewilligt,,,oder,,,schon bewilligte Stunden werden ein halbes Jahr später in Frage gestellt oder schon gekürzt! Und wo wird wohl später zuerst gekürzt, wenn gespart werden muss? Es geht ja sicher auch ohne UME, der Lehrer ist ja noch da!!! 1. Vierjährige Kinder für schulpflichtig zu erklären und sie in Blockzeiten zu "pressen" finde ich unsinnig (zwei erwachsene Söhne). 2. Je besser sich ein Kind in eine Klasse einfügen kann und sich dort aufgenommen weiss, desto grösser wird die Motivation, etwas zu lernen, das Gefühl der Klassenzugehörigkeit und das individuelle Lernen sein. Deshalb finde ich es schade, wenn Klassen in Niveaugruppen unterteilt werden. Für Kleinklassenschüler ist es von Vorteil, in kleinen Gruppen in ihrem individuellen Tempo gefördert zu werden. Etliche Kleinklassenschüler "ertragen" den Betrieb in einer "Normal"-Klasse nicht und beginnen zu stören. 3. Meine Unterstufen-Schüler strengen sich sehr an. Sie geben sich grosse Mühe, dem Stoff zu folgen, ihn zu beherrschen. Dies geht aber nur, wenn die Kinder zwischendurch Zeit zur freien Verfügung haben, wenn sie sich zurückziehen können. Bei der Einführung von Tagesstrukturen kommt das Kind in seiner eigenen, ganz persönlichen Entwicklung zu kurz. Über seine Freizeit wird einfach verfügt. Die Zeiten der Ruhe, der Stille fallen weg. 5. Über einen langen Zeitraum haben sich Lehrpersonen bemüht, die Eltern davon zu überzeugen, wie sinnvoll eine Einschulungsklasse/Kleinklasse sein kann. Jetzt wird ein System, das gut funktioniert, das durchlässig ist und von den Eltern akzeptiert wird, einfach über Bord geworfen. Die am schnellsten umsetzbare und wirklich qualitätssteigernde Lösung wäre ---> kleinere Klassen! Plus 2 - 3 Lektionen für die Arbeit mit schwachen Schülern in einzelnen Fächern (statt teure Heilpädagogen) . Der Bildungsdirektor soll doch mit dem Schlitten zum Nordpol wandern. Dann kann er sich ein Denkmal setzen, dessen Folgen wir nicht ausbaden müssen! Weshalb muss man Sachen ändern, die sich seit Jahren bestens bewähren??? z.B. Einschulungsklasse oder Kindergarten Schon mit REGOS wurde grosser Unfug mit unserer Schule angestellt. Die "grossartige" Kleeblattreform bringt weitere unannehmbare Verschlechterungen für Lehrpersonen und Schüler zu höchsten Kosten für den Steuerzahler. Vor allem die Integrative Schulungsform funktioniert nur in den verklärten Vorstellungen der Befürworter. In keinem Bildungsangebot - von der Skischule bis zur Migros-Clubschule - lernen die kleinen von den grossen, die schlechten von den guten Schülern. Nur in der Volksschule soll dieses System angeblich funktionieren. Als langjähriger Kleinklassenlehrer spreche ich aus Erfahrung - es gibt unintegrierbare Schüler. Die zusätzliche Heilpädagogiklehrkraft löst keine disziplinarischen Probleme! Das Kleeblatt ist ein Experiment mit unklaren und fragwürdigen Auswirkungen! Ziel muss sein die Inhalte zu harmonisieren und die Eltern wieder in die Pflicht zu nehmen. In einer zweigliedrigen Oberstufe kommen die guten Schüler zu kurz, das Niveau sinkt. Ich denke, dass die Grundgedanken aller vier Blätter des Kleeblattes gut sind. Ich bin aber der Meinung, dass die konkrete Umsetzung noch zu wenig, bzw. teilweise gar nicht durchdacht ist. Die Lehrkräfte werden meiner Meinung nach durch diese Änderungen ins kalte Wasser geworfen. Es sind noch fast keine Weiterbildungsmöglichkeiten da, keine klaren Richtlinien, wie dann die Änderungen in der Praxis umgesetzt werden sollen und auch Lehrmittel fehlen. Ich finde, dass die Umsetzung aller 4 Kleeblattideen auf einmal zu viel ist. zu 1.) Die Gleichstellung der Kindergärtnerinnen mit den Anstellungsbedingungen für PrimarlehrerInnen befürworte ich sehr. Hingegen bin ich davon überzeugt, dass Kindergarten und Unterstufe der Primarschule wie bisher örtlich getrennt bleiben sollen. zu 3.) Eigentlich befürworte ich die flächendeckende Einführung von Tagesstrukturen, - aber der Beginn ab 7.00 Uhr Morgen ist entschieden zu früh. Ab 8.00 Uhr könnte ich zustimmen. Man/Frau sehe sich mal im Ausland um. Da beginnen solche Strukturen mancherorts um 9.00 Uhr! Bisher sah ich in unserem Bildungssystem mit der Aufteilung in RK, EK und KK, Real Sek und Bez eine grosse Chance gegenüber unseren Nachbarländern: die Kinder werden dort gefördert, wo sie stehen. Jetzt sollen dann alle in einen Topf (oder in zwei Töpfe) geworfen werden. Ist dies realistisch? Wie soll eine Lehrperson ALLE Kinder JEDEN Tag individuell fördern können? 4- bis 8-jährige; alle in einer Klasse? Wie sollen da zwei LehrerInnen ALLEN Kindern gerecht werden? Gehen da nicht die "Schlechten" unter? Werden da nicht die "Guten" einfach weniger gefördert, auch aus Zeitmangel? Oder vielleicht auch ein bisschen damit das Gefälle schlussendlich nicht zu gross wird? Jeder Mensch kommt mit anderen Grundvoraussetzungen auf die Welt und soll doch auf seiner Stufe, dort, wo es ihm wohl ist, dort, wo er leistungsmässig hingehört, gefördert werden.So ist es doch für alle Betroffenen an Sinnvollsten. |
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